FOKUS LEHRERBILDUNG: BLOG DER HEIDELBERG SCHOOL OF EDUCATION

„The process of transculturality is not without its tensions“ schreibt Chinyere Harris im nunmehr vierten Beitrag der Blogreihe zum Thema „Transkulturalität in der Lehrerbildung“. Harris spricht in ihrem Text über die räumlich-körperliche Praxis der transkulturellen Erfahrung, über die rhizomartigen Kontaktzonen des öffentlichen Lebens und über die pragmatische und politische Wirkung, die eine Pädagogik der Öffentlichkeit auch jenseits traditioneller Bildungsinstitutionen entfalten kann. Ihre Analyse ergänzt Harris zudem um eine persönliche Anekdote, in der sie vom Besuch einer Museumsausstellung über ukrainische Volkskunst berichtet und den individuell als aufrüttelnd erfahrenen pädagogischen Effekt dabei skizziert. Mit ihrem Beispiel führt sie vor Augen, welche unmittelbaren und nachhaltigen Spuren die transkulturelle Erfahrung hinterlassen kann und stellt damit die Erforschung der Verschränkung der eigenen Identität mit der sozialen Umwelt ins Zentrum ihrer transkulturellen Bemühungen. Unter Bezugnahme auf William Pinar führt sie zudem aus, wie sich Bildungsinhalte und Erfahrungen des persönlichen Lebens stärker verbinden und transkulturell nutzen lassen.
ÜBER DEN BLOG
Fokus Lehrerbildung richtet sich an Wissenschaftler/innen, Lehrer/innen und all diejenigen, die an der Arbeit der Heidelberg School of Education interessiert sind. Der Blog möchte unter anderem durch Gastbeiträge verschiedener Wissenschaftler/innen zur Diskussion aktueller Themen der Lehrerbildung anregen.
ISSN: 2511-3054