Servicestelle Praktika

PRAXISPHASEN IM STUDIUM LEHRAMT SEKUNDARSTUFE I UND LEHRAMT GYMNASIUM

Praktische Lernphasen sind ein wichtiger Bestandteil des Studiums mit Berufsziel Lehrer/in. Die poylvalenten Bachelorstudiengänge mit Lehramtsoption (Univeristät) bzw. der Bachelorstudiengang Bildung im Sekundarbereich (Pädagogische Hochschule) sehen zwei kurze praktische Phasen vor: ein Orientierungspraktikum an der jeweiligen Schulform sowie ein Praktikum zur erweiterten Berufsorientierung.
Im Masterstudiengang folgt dann eine längere schulpraktische Lernphase über ein Semester hinweg.

Bachelorphase Polyvalenter Bachelor mit Lehramtsoption (Universität) Bachelor Bildung im Sekundarbereich (Pädagogische Hochschule)
  Berufsorientierende Praxisphase 1  (BOP1)
3 Wochen
(Orientierungspraktikum an der Schule)
Orientierungspraktikum (OSP)
3 Wochen
(an der Schule)
Berufsorientierende Praxisphase 2 (BOP2)
50 Stunden
(erweiterte Berufsorientierung)
Berufsfeldpraktikum (BFP)
4 Wochen
(erweiterte Berufsorientierung)
Masterphase Master of Education, Profillinie Lehramt Gymnasium Master of Education, Profillinie Lehramt Sekundarstufe I
Schulpraxissemester (SPS) Integriertes Semesterpraktikum (ISP)

Im Rahmen des Projekts heiEDUCATION 2.1 unterstützt die Heidelberg School of Education das (schul)praktische Lernen durch den Aufbau der Servicestelle Praktika im In- und Ausland und folgende Angebote:

BERUFSORIENTIERENDE PRAXISPHASEN (BOPs) IM BACHELOR MIT LEHRAMTSOPTION

Die Berufsorientierende Praxisphase 1 (BOP1) entspricht dem Orientierungspraktikum und wird an einem Gymnasium in Baden-Württemberg absolviert, die Berufsorientierende Praxisphase 2 (BOP2) dient der erweiterten Berufsorientierung und kann an einer Bildungseinrichtung im In- oder Ausland absolviert werden.

Studierende können die Berufsorientierende Praxisphase 1 (BOP1) nutzen um zu überprüfen, inwiefern der Lehrerberuf ihren Vorstellungen entspricht, welche schönen Seiten er mit sich bringt und welche Herausforderungen sie sehen. Im Sinne der Professionalisierung machen sie erste Schritte als Lehrer/in und lernen, theoretisches Wissen aus dem universitären Kontext und praktische Erfahrungen gewinnbringend zu integrieren. Um diese Prozesse zu unterstützen werden die Praxisphasen von der Heidelberg School of Education durch Reflexions-Workshops begleitet.

Bild zur HSE-Zusatzqualifikation Mehrsprachigkeit im Fachunterricht
  • „Die drei Wochen am Gymnasium haben bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Einerseits konnte ich bei diversen Klassen im Laufe des Tages hospitieren, andererseits konnte ich selbst vor der Klasse in die Rolle der Lehrkraft hineinschlüpfen.“
  • „Es war schön, endlich einmal praktische Erfahrung zu sammeln und an den Ort zu gehen, der aller Wahrscheinlichkeit nach in nicht allzu ferner Zukunft mein Arbeitsplatz sein wird.“
  • „Das Praktikum war für mich sehr aufschlussreich bezüglich meiner beruflichen Orientierung. Durch das Praktikum bekam ich einen intensiven und authentischen Einblick in das Leben als Lehrer. Mir wurde klar vor welchen Herausforderungen ein Lehrer täglich steht.“

Die Berufsorientierende Praxisphase 2 (BOP2) bietet Studierenden die Möglichkeit, Erfahrungen im breiter gefassten Bildungskontext zu sammeln – inner- und außerhalb der Schule, in Deutschland wie im Ausland. Sie können sich alternative Berufsfelder erschließen oder spezielle Qualifikationen aneignen, die für die spätere Arbeit als Lehrer/in eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

  • „Die Möglichkeit, an einer anderen Schulform ein Praktikum zu machen als an der, für die ich mich im Studium vorbereite, war sehr bereichernd für mich. Ich würde jetzt sogar meinen Studiengang wechseln, wenn es strukturell einfacher wäre.“
  • „Mein BOP2- Praktikum im sozialen Bereich hat mir viele neue Erfahrungen gebracht – zukünftige Lehrerinnen und Lehrer sollten vom Leben mehr mitbekommen!“
  • „Das BOP2 hat mich gut auf meinen M. Ed. vorbereitet; ich weiß nun genauer, was im SPS auf mich zukommt.“

PRAXISNETZWERK DER HSE

Für das Berufsfeldpraktikum (BFP/PH) und die Berufsorientierende Praxisphase 2 (BOP2/Uni) suchen sich Studierende ihre Praktikumsplätze selbst. Dabei können sie auf eine persönliche Beratung sowie auf das Praxisnetzwerk der Heidelberg School of Education zurückgreifen. Im Rahmen des HSE-Praxisnetzwerks kooperieren wir mit Bildungseinrichtungen, die unseren Lehramtsstudierenden relevante Praktikumsplätze im Rhein-Neckar-Kreis, bundes- und weltweit anbieten. Für das BFP können Studierende der Pädagogischen Hochschule auf der Plattform Stud.IP in einer Online-Praktikumsbörse nach Praktikumsplätzen suchen. Lehramtsstudierende der Universität finden die Highlights der aktuellen Praktikumsangebote für BOP2 auf dieser Seite.

Bei Interesse prüfen wir gerne die aktuelle Verfügbarkeit der angebotenen Praktikumsplätze und geben die Kontaktdaten zur erwünschten Bildungseinrichtung per E-Mail weiter. Die Kontaktdaten sowie weitere Angebote aus dem Praxisnetzwerk sind direkt bei Dr. Dalibor Cesak zu erfragen (telefonische Sprechstunde dienstags 10 – 12 Uhr / E-Mail / persönliche Sprechstunde nach Absprache).

DIGITALE BEGLEITUNG DER PRAKTIKA AN DER PH HEIDELBERG

Im Verlauf der schulpraktischen Studien an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg fertigen alle Studierenden ein reflexionsbasiertes Portfolio an, das beispielsweise Beobachtungsaufgaben, Strukturskizzen sowie eine Professionalisierungsaufgabe beinhaltet. Die Studierenden können sich entscheiden, ob sie das Portfolio in Papierform oder als E-Portfolio in digitaler Form über die Online-Plattform Mahara führen möchten.

Die Erstellung digitaler Portfolios ermöglicht gegenseitig kriteriengeleitete Rückmeldung unter Studierenden und zeitnahes Feedback seitens der begleitenden Dozierenden und Mentor/innen in allen Phasen der absolvierten Praktika. Die Studierenden reflektieren kontinuierlich die pädagogische Praxis und ihre eigenen Lernfortschritte, beziehen Literatur und multimediale Artefakte in den Prozess ihrer praxisorientierten Professionalisierung ein und entwickeln Ihre Medienkompetenz weiter.

Die Ergebnisse unserer Evaluationen zeigen, dass mehr als zwei Drittel der Studierenden, die in ihren Orientierungspraktika mit Mahara gearbeitet haben, gerne bereit sind, auch in weiteren Praktika oder PH-Veranstaltungen ein E-Portfolio zu führen.

PRAKTIKA INTERNATIONAL

Einen Blick über den eigenen, nationalen Tellerrand wagen? Als Lehramtsstudierende – gleichwelcher Fächerkombination –  ein oder mehrere Semester im Ausland studieren und mittels eines Praktikums an einer Schule oder anderen Bildungseinrichtung verschiedene Schul- und Lehrstrukturen näher kennenlernen?

Auslandserfahrungen verschiedenster Art sind eine Gelegenheit, im globalen Umfeld an neuen Aufgaben und Begegnungen  zu wachsen und sich für die spätere Tätigkeit als Lehrerin oder Lehrer in einer zunehmend komplexen Gesellschaft, die auch vor dem Klassenzimmer nicht Halt macht,  vorzubereiten.

Die HSE unterstützt Lehramtsstudierende dabei, internationale Erfahrungen zu gewinnen und informiert über die zahlreichen Möglichkeiten für Lehramtsstudierende zu Auslandsaufenthalten, insbesondere im Bereich der Praktika, über Förderprogramme, Projekte sowie Veranstaltungen mit internationaler Ausrichtung.

Eines der Angebote der HSE zur Stärkung der Internationalisierung (in) der Lehrerbildung ist der Infotag der HSE zu Studium und Praktika im Ausland. Unter dem Titel „Lehrerbildung international“ bündelt die Veranstaltung  relevante Informationen, Maßnahmen und Möglichkeiten, die Heidelberger Studierenden beider Hochschulen für ihren Auslandsaufenthalt zur Verfügung stehen. Darüber hinaus kommen an diesem Tag alle beteiligten Akteure zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und über die verschiedenen Facetten einer Internationalisierung der Lehrerbildung am Standort Heidelberg zu diskutieren.

Auch unser HSE-Praxisnetzwerk erweitern wir sukzessive um interessante Praktikumsplätze im Ausland.

TEAM DER SERVICESTELLE PRAKTIKA IM IN- UND AUSLAND