Erste Zertifikate der Zusatzqualifikation Demokratiebildung verliehen

EXTRACURRICULARE QUALIFIZIERUNG IN VIER SEMESTERN ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN

Die Absolvent:innen Julia Düchting und Laura Schweikert halten auf dem grünen Campus Bergheim ihre Zertifikate und Blumen in den Händen.  Hinter ihnen Geschäftsführer Dr. Sebastian Mahner, rechts Prof. Dr. Havva Engin und Dr. Daniel Vetter
Die Absolvent:innen Laura Schweikert und Julia Düchting mit Geschäftsführer Dr. Sebastian Mahner (hinten) sowie Prof. Dr. Havva Engin und Dr. Daniel Vetter

Bei einer feierlichen Übergabe haben die ersten beiden Teilnehmenden der HSE-Zusatzqualifikation Demokratiebildung ihre Zertifikate erhalten. Im Rahmen der Zusatzqualifikation haben sich die Studentinnen im zeitlichen Umfang von rund 450 Stunden mit zentralen Fragen der Demokratiebildung befasst.

„Die Zusatzqualifikation Demokratiebildung hat mir die Möglichkeit gegeben, mich intensiv mit demokratischen Werten und ihrer Bedeutung für Schule und Gesellschaft auseinanderzusetzen“, schildert die Absolventin Julia Düchting. „Besonders bereichernd war für mich die Verbindung von wissenschaftlichen Grundlagen, praxisnahen Projekten sowie der Reflexion der eigenen pädagogischen Handlungskompetenz.“ Ihr abschließendes Praxisprojekt trägt den Titel „Demokratiebildung und diversitätssensible Schulentwicklung im Berufskolleg“. Sie widmet sich darin der kritischen Lehrwerkanalyse und Entwicklung von Handlungsempfehlungen. „Die ZQ hat mir vor Augen geführt, wie wichtig Demokratiebildung in der Schule ist und wie dringend wir als zukünftige Lehrkräfte über demokratiepädagogische Kompetenzen verfügen müssen“, so die Absolventin Laura Schweikert. „Ich kann die ZQ Demokratiebildung allen Lehramtsstudierenden sehr empfehlen!“. Laura Schweikert befasste sich in ihrem Abschlussprojekt mit Demokratiebildung und Sexueller Bildung.

Die extracurriculare Zusatzqualifikation Demokratiebildung wird verantwortet von Prof. Dr. Havva Engin und Dr. Daniel Vetter und war im Wintersemester 2024/25 in einer Pilotphase gestartet. Die beiden führen die Teilnehmenden zu Beginn der ZQ über die Vorlesung „Transkulturalität, Inklusion und Demokratiebildung in (migrations-)diversen Gesellschaften“ in das Themenfeld des Qualifizierungsprogramms ein. Als Vertiefungsbaustein können die Teilnehmenden jedes Semester Veranstaltungen aus einem wechselnden Lehrangebot auswählen. Im abschließenden Kolloquium „Demokratiewerkstatt“ kommen Havva Engin und Daniel Vetter intensiv mit den Teilnehmenden ins Gespräch und begleiten sie bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Abschlussprojekte. „Wir freuen uns sehr, dass wir heute die ersten beiden Studentinnen auszeichnen und damit ihr außerordentliches Engagement honorieren können“, so Havva Engin. „Auch hoffen wir natürlich, dass unsere Absolventinnen viele ihrer gewonnenen Erkenntnisse in ihrem späteren Beruf zur Anwendung bringen können, um demokratisches Denken und Handeln im schulischen Alltag zu fördern.“ „Was uns besonders freut“, ergänzt Daniel Vetter, „sind die positiven Rückmeldungen der bisherigen Teilnehmenden. Sie schätzen beispielsweise, wie wir den ‚Leitfaden Demokratiebildung‘ des Kultusministeriums aufgreifen und innovative Ansätze zu seiner Umsetzung im Unterricht vorstellen und diskutieren.“

Interessierte an der ZQ Demokratiebildung können das Programm in allen Phasen des Lehramtsstudiums absolvieren, d. h. sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium. Der Beginn im Bachelorstudium mit Fortführung im Masterstudium ist möglich, und auch bereits im Beruf stehende Lehrkräfte aller Schularten können teilnehmen. Neben der ZQ Demokratiebildung bietet die Heidelberg School of Education noch fünf weitere Qualifikationsprogramme an. Insgesamt haben bereits über 560 Studierende erfolgreich eine Zusatzqualifikation abgeschlossen.

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