VERA, PISA, TIMSS – Was kann man (nicht) aus (inter)nationalen Bildungsstudien lernen?

Online-Veranstaltung

VIRTUELLE DISKUSSION IM RAHMEN DER KOMPAKTTAGE ZUM M. ED.

Schüler:in füllt standardisierten Test aus
Bild: © Pixabay/F1Digitals

Immer wieder kommt bei Studierenden die Frage nach dem Praxisbezug des Lehramtsstudiums auf. Die Praktikumsphasen seien zu kurz; man lerne nichts, was einem später im Beruf „wirklich“ weiterhelfe; das Studium sei zu theoretisch und zu abstrakt etc. pp. Kurzum solle das Studium näher am späteren Beruf sein und sich nicht so sehr an der Wissenschaft ausrichten. Schließlich sei der Beruf des Lehrers bzw. der Lehrerin ja klar definiert und eindeutig ein Job der „Praxis“. Zum Zusammenhang von Theorie und Praxis soll es in dieser Diskussion auch gehen: Wie ist das Verhältnis dieser beiden – hier bewusst zugespitzt formulierten – „Pole“ zueinander, wie könnte oder sollte es sein?

Um den Brückenschlag von (in diesem Falle: bildungswissenschaftlicher) Forschung hin zur Anwendung in der Schule bzw. zur individuellen Reflexion der Lehrerinnen und Lehrer zu unterstützen, soll diese Veranstaltung den Nutzen und die Grenzen internationaler Bildungsstudien für Lehrerinnen und Lehrer adressieren. In den aktuellen Bildungsdiskussionen nehmen diese Vergleichsstudien einen prominenten Platz ein und bilden einen ständigen Bezugsrahmen für eine Bewertung des Bildungssystems. Welche Erkenntnisse und Impulse können aber Lehrer/innen aus den Studienergebnissen für sich selbst und ihren Unterricht ziehen? Was muss beachtet werden bei der Interpretation, welche Antworten bleiben diese Studien auch schuldig bzw. wo helfen die Ergebnisse der einzelnen Lehrkraft nicht weiter?

An dieser Schnittstelle wollen die Expert/innen mit angehenden und im Beruf stehenden Lehrer/innen ins Gespräch kommen. Mit Prof. Jude konnte eine ausgewiesene Expertin für Bildungsstudien gewonnen werden, die vor allem die PISA-Studie hervorragend kennt und auch bereits selbst (mit)betreut hat. Ihren Input kommentieren wird Prof. Markus Popp, Bereichsleiter für Pädagogik und Pädagogische Psychologie am Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte (Gymnasien) Heidelberg. Als aktiver „Ausbildner“ junger Lehrerinnen und Lehrer und selbst aktiver Lehrer ist Popp in Theorie und Praxis gleichermaßen bewandert. Moderiert wird die Veranstaltung von Juniorprofessor Dr. Alexander Wohnig (Universität Siegen), der aus seiner Sicht der politischen Bildung die Diskussion strukturiert begleiten wird.


ANMELDUNG UND ZUGANG

Die Diskussion findet als Videokonferenz statt. Der Zugang erfolgt über folgenden Link: https://uni-heidelberg.webex.com/join/maulella. Der virtuelle Raum wird erst vor Beginn freigegeben.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

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