DIGITALER WORKSHOP IM RAHMEN DER KOMPAKTTAGE ZUM M. ED.

Zu den vielfältigen Aufgaben, mit denen Lehrerinnen und Lehrer konfrontiert sind, gehört auch die ethische Bildung der Schülerinnen und Schüler. Außer- und innerhalb des Fachunterrichts sollen diese urteilen und sich ethisch reflektieren lernen. Dabei sind Lehrerinnen und Lehrer in mehrfacher Hinsicht gefordert: sie sollen dieses Urteilen-Lernen anregen und unterstützen, sie sollen – ohne zu überwältigen – die ethische Orientierung fördern und sie werden nicht zuletzt in ihren eigenen Entscheidungen und Verhaltensweisen zu ethischen Modellen. Sie selbst geraten als ethische Personen in den Blick und werden auf ihre Authentizität, ihre Unvollkommenheit und ihre Autonomie hin angesprochen. Zudem sind Lehrerinnen und Lehrer im Schulbetrieb selbst immer wieder vor ethische Entscheidungen gestellt. Sie bestimmen mit über Biografien, müssen sich gegenüber Kolleginnen und Kollegen verhalten und sind gefordert, in schwierigen Situationen verantwortlich zu entscheiden.
Die HSE bietet zur Vorbereitung auf diese Herausforderungen seit zwei Semestern eine Zusatzqualifikation „Ethische Herausforderungen im schulischen Kontext" an (Pilotphase). Diese soll im Rahmen des Workshops „Das Richtige im Falschen“ vorgestellt werden. Dabei werden neben einigen grundsätzlichen Informationen und ethischen Basisdaten auch Fallbeispiele aus dem Schulalltag gemeinsam bearbeitet.
ANMELDUNG UND ZUGANG
Der Workshop findet als synchrone, digitale Videokonferenz im universitätseigenen Videokonferenztool heiCONF statt. Deswegen ist die Teilnahme begrenzt. Interessierte Studierende melden sich bitte bis zum 23.03.2021 bei Stefan Wender an.
Der Zugang erfolgt über folgenden Link:
https://heiconf.uni-heidelberg.de/rygu-ec2x-3kxc-rh4n
Die Teilnahme am Workshop wird bescheinigt.