Demokratiebildung – vom Leitfaden zur Unterrichtspraxis

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Pädagogische Hochschule Heidelberg
Altbau
Keplerstr. 87
69120 Heidelberg
Deutschland

Aula

FACHTAG FÜR LEHRKRÄFTE, MULTIPLIKATOR:INNEN, LEHRAMTSSTUDIERENDE UND HOCHSCHULANGEHÖRIGE

Schaufenster mit Graffiti-Schriftzug "Demokratie lebt vom Mitmachen", davor ein Tisch und 2 Stühle.
Bild: conceptphoto.info

Im Mittelpunkt dieses Fachtags steht die Frage, wie sich Demokratiebildung auf Grundlage des gleichnamigen Leitfadens des Kultusministeriums Baden-Württemberg wirksam im Schulalltag verankern lässt und welche praktischen Möglichkeiten zur Umsetzung hierdurch gegeben sind.

Impulse und Workshops aus unterschiedlichen Bereichen der Lehrkräftebildung und Schulpraxis stellen innovative Ansätze vor und bieten Raum für Austausch über Konzepte, Herausforderungen und konkrete Erfahrungen bei der unterrichtlichen Umsetzung des Leitfadens in verschiedenen Schulformen – auch phasenübergreifend. 

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, Hochschulangehörige, Lehramtsstudierende sowie Beschäftigte der Seminare für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte in Baden-Württemberg. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung wird bei entsprechender Anmeldung durch das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung als zertifizierte Lehrkräftefortbildung anerkannt. 

Der Fachtag „Demokratiebildung – Vom Leitfaden zur Unterrichtspraxis ist eine Veranstaltung der Heidelberg School of Education. Inhaltlich federführend sind Prof. Dr. Havva Engin und Dr. Daniel Vetter.


PROGRAMM

Ab 13:30 Uhr: Anreise und Anmeldung


Ab 14:00 Uhr: Begrüßung und Grußworte


Ab 14:15 Uhr: Eröffnungsvortrag „Leitfaden Demokratiebildung zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ | Altbau Pädagogische Hochschule Heidelberg, Aula

  • Robert Feil, Ministerium für Kultus BW

Ab 14:30 Uhr: Podiumsgespräch „Haben wir ein Demokratiedefizit in den Schulen? Demokratiebildung in Zeiten von zunehmenden Gewalt- und Extremismusvorfällen in Bildungsinstitutionen“


Ab 15:00 Uhr: Wechsel in die Workshopräume


Ab 15:15 Uhr Workshop-Phase mit parallel stattfindenden thematischen Workshops

  • Verantwortung macht Schule – Einblicke in das Projektfach L.E.B.E.N.
    Marieke Onnasch, Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe 
    Die Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe gewann 2025 beim Deutschen Schulpreis den Themenpreis für Demokratiebildung, u. a. auch für das Projektfach L.E.B.E.N., das die Sozialkompetenzen und Selbstwirksamkeit von Schüler:innen stärkt.
  • Zusammenhalt fördern – Verantwortung übernehmen: Demokratiebildung in der Grundschule 
    Ina Schuchardt-Groth, Zweiburgenschule Weinheim 
    In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden, wie Demokratiebildung erfolgreich an Weinheimer Zweiburgenschule umgesetzt wird und erhalten Einblick in die Erfahrungen der Grundschule mit dem Projekt „Schülerparlamente“.
  • Demokratiecurriculum und Partizipation mit aula
    Thomas Haas und Kerstin Inhülsen, Realschule Feudenheim Mannheim 
    An der Realschule Feudenheim in Mannheim wird seit einigen Jahren erfolgreich das Projekt „aula“ umgesetzt. Es verfolgt das Ziel, demokratische Strukturen in der Schule aufzubauen und Partizipation und Teilhabe zu stärken. Der Workshop stellt die einzelnen Projektphasen vor – von der Ideensammlung über die Konzeption bis hin zur Umsetzung.
  • Demokratiebildung als Querschnittsthema der universitären Lehrkräftebildung 
    Prof. Dr. Michael Haus, Universität Heidelberg; Prof. Dr. Havva Engin, Pädagogische Hochschule Heidelberg; Dr. Daniel Vetter, Heidelberg School of Education 
    Demokratiebildung ist kein Thema, das erst in der schulischen Praxis an Relevanz gewinnt. Idealerweise sollte es bereits im Studium und in der Praxisphase verbindlicher Ausbildungsinhalt sein. Im Workshop wird das Heidelberger Modell „Zusatz- und Querschnittsqualifikation Demokratiebildung im Lehramtsstudium“ genauer vorgestellt.
  • Demokratie an Schulen entlang der Donau
    Heike Schlüter und Rolf Ackermann 
    Das Don@u-Online-Projekt „Demokratie an Schulen entlang der Donau“ verfolgt das Ziel, ein Schulnetzwerk aufzubauen, bei dem Schulen entlang der Donau gemeinsam zum Thema Demokratiebildung arbeiten. Aktuell beteiligen sich an diesem internationalen Projekt 30 Schulklassen und -gruppen von allgemeinbildenden und beruflichen Schulen aus insgesamt 13 Donau-Anrainerstaaten.

Ab 16:20 Uhr: Kurzberichte aus der Workshoparbeit


Ab 16:50 Uhr: Ausblick


Ab 17:00 Uhr: Ende und informeller Ausklang bei Kaffee

ANMELDUNG UND ANERKENNUNG ALS ZERTIFIZIERTE FORTBILDUNG (ZSL)

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis 15. Oktober über die Veranstaltungsseite der Pädagogischen Hochschule möglich.

Lehrkräfte aus Baden-Württemberg können sich bis zum 9. Oktober für die Veranstaltung zusätzlich über das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) registrieren: D2V24V. Die Teilnahme wird dann als zertifizierte Lehrkräftefortbildung anerkannt.

Wir bitten um Beachtung, dass dies nicht die Anmeldung über die Veranstaltungsseite der Pädagogischen Hochschule ersetzt – bitte registrieren Sie sich über beide Portale. 

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