Auftakttreffen zu Fellowships „Professionsorientierung im Lehramtsstudium“

FELLOWS DER UNIVERSITÄT HEIDELBERG TAUSCHEN SICH ZU INNOVATIVEN LEHRVORHABEN AUS

Die sieben HSE-Fellows PD Dr. Joséphine Jacquier, Prorektorin Prof. Dr. Silke Hertel, Prof. Dr. Susanne Mantel, AOR Dr. Hendrik Kasten, Prof. Dr. Matthias Bartelmann, Dr. Sylvia Brockstieger, Prof. Dr. Matthias Weidemüllerauf der sonnigen HSE-Terrasse, eingerahmt von Johanna Ruge und Dr. Christiane Wienand.
V. l. n. r.: Johanna Ruge, AOR PD Dr. Joséphine Jacquier, Prorektorin Prof. Dr. Silke Hertel, Prof. Dr. Susanne Mantel, AOR Dr. Hendrik Kasten, Prof. Dr. Matthias Bartelmann, Dr. Sylvia Brockstieger, Prof. Dr. Matthias Weidemüller, Dr. Christiane Wienand.

Die Universität Heidelberg stärkt die professionsorientierte Lehre im Lehramtsstudium als strategisches Entwicklungsziel: Im Rahmen von HSE-Fellowships unterstützt sie Lehrende darin, professionsbezogene Lehrformate konzeptionell weiterzuentwickeln und zu erproben. Für die Dauer eines Jahres gefördert und von der HSE durch Johanna Ruge und Dr. Christiane Wienand begleitet werden aktuell die Konzepte von Prof. Dr. Matthias Bartelmann und Prof. Dr. Matthias Weidemüller, Dr. Sylvia Brockstieger, AOR Dr. Hendrik Kasten, Prof. Dr. Susanne Mantel sowie AOR PD Dr. Joséphine Jacquier. Beim Auftakttreffen in der HSE am 10. März 2026 kamen die Fellows erstmals zusammen, um ihre Projekte vorzustellen und sich über gemeinsame Fragen professionsorientierter Lehre auszutauschen. Die fünf Vorhaben setzen in unterschiedlichen Fächern an und sollen Lehramtsstudierende gezielt auf die Anforderungen des Berufsfelds Schule vorbereiten:

Matthias Bartelmann und Matthias Weidemüller entwickeln im Fach Physik die Lehrveranstaltungen „Moderne Physik für das Lehramt 1&2“ mit digitalen Lernangeboten und in enger Kooperation mit Schulpraktiker:innen weiter. 
Das Thema „Mensch oder/und Maschine“ beleuchtet Sylvia Brockstieger in ihren Hauptseminaren zur ästhetischen Erfahrung und Kreativität , indem sie gemeinsam mit Studierenden der Germanistik die Dynamik zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz in kreativen Prozessen reflektiert. 
Mit dem Konzept des School Related Content Knowledge integriert Hendrik Kasten in der Einstiegsvorlesung „Analysis 1“ systematisch schulbezogene Inhalte, um Lehramtsstudierenden die Relevanz der Hochschulinhalte für ihren späteren Beruf sichtbar zu machen und die Verbindung von Schul- und Hochschulmathematik zu explizieren.
Susanne Mantel verknüpft in fachwissenschaftlichen Seminaren zu „Gerechtigkeit“ und „Leben mit künstlicher Intelligenz“ philosophische Grundlagen mit Fragen ihrer Vermittlung und Reflexion im schulischen Kontext.
In ihrem Fellowship-Projekt „Literanatur – lesen, erleben und gestalten“ konzipiert Joséphine Jacquier ein interdisziplinäres Hauptseminar im Master of Education Latein, das die Studierenden dazu anleitet, antike Texte über Natur philologisch, aber im Sinne der artistic research auch ästhetisch und künstlerisch zu erschließen. 

Das Auftakttreffen bot den Fellows Gelegenheit, ihre Ideen zu diskutieren, gemeinsame Perspektiven auszuloten und erste „critical friendships“ für die weitere Projektarbeit zu knüpfen. 

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den HSE-Fellows und sind gespannt auf die weitere Ausgestaltung ihrer Vorhaben! 

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