Mobil sein in der internationalen Lehrerbildung

AUSLANDSMOBILITÄT AUSBAUEN – HOCHSCHULPARTNERSCHAFTEN FESTIGEN – TRANSKULTURELLE KOMPETENZEN FÖRDERN

In diesem vom BMBF über den DAAD geförderten Projekt wirken die Heidelberg School of Education und die Neuphilologische Fakultät der Universität Heidelberg zusammen, um die internationale Mobilität im Lehramtsstudium strategisch zu forcieren und gemeinsam neue Impulse für die weitere Internationalisierung der Lehrer:innenbildung zu setzen.

Bild HSE 65

In einer global vernetzten, sprachlich wie kulturell zunehmend diversen Welt stellt Internationalisierung einen zentralen Aspekt zukunftweisender Lehrer:innenbildung dar. Mit dem Ausbau der Auslandsmobilität im lehramtsbezogenen Bachelorstudium, der Festigung internationaler Hochschulpartnerschaften in der Lehrkräftebildung sowie der Förderung transkultureller Kompetenzen der zukünftigen Lehrer:innen verleiht das Projekt diesem substanziellen Querschnittsthema nun entsprechende Priorität.

Im Zentrum steht hierbei die gezielte Förderung von Auslandsaufenthalten für Studierende der Neuphilologischen Fakultät im lehramtsbezogenen Bachelor – einerseits durch Stipendien, andererseits indem die strukturellen Voraussetzungen für mehr internationale Mobilität im Lehramtsstudium geschaffen werden. Dabei liegt der Fokus des Vorhabens konkret auf der Professionalisierung der Stipendiat:innen als zukünftige Lehrerinnen und Lehrer. Hierzu dienen flankierende Vor- und Nachbereitungsseminare ebenso wie die Möglichkeit für Studierende, im Rahmen der Berufsorientierenden Praxisphase (BOP 2) ihren Auslandsaufenthalt durch ein Praktikum an einer (außer-)schulischen Bildungseinrichtung vor Ort zu vertiefen. Vereinbarungen mit den Partneruniversitäten sollen Bachelorstudierenden darüber hinaus auch das Studium des zweiten Faches sowie fachdidaktischer Inhalte im Ausland erleichtern. Ausgehend von den modernen Fremdsprachen soll das Thema Mobilität durch diese Förderung schließlich auch Strahlkraft auf die übrigen Lehramtsfächer entfalten.


MASSNAHMEN

Innerhalb des Projekts setzen vielseitig ausgerichtete Maßnahmen auf mehreren Ebenen an, um das Lehramtsstudium noch mobiler zu gestalten und eine vertiefte Auseinandersetzung mit Fragen der internationalen Lehrer:innenbildung zu ermöglichen:

  • Stipendien für Lehramtsstudierende der Fächer Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch an die Partneruniversitäten in Birmingham, Montpellier, Paris, Neapel, St. Petersburg und Valparaíso
  • Vor-Ort-Angebote unter dem Motto Internationalisation at Home, die sämtlichen Studierenden mit Berufsziel Lehrer:in sowie Teacher Educators (Wissenschaftler:innen der universitären Phase der Lehrkräftebildung) offenstehen,
  • wissenschaftlicher Austausch mit Partneruniversitäten durch Kooperationsreisen und Gastdozenturen sowie
  • eine internationale Summer School zum Thema „Transculturality in Teacher Education“ für Lehramtsstudierende der beteiligten Partneruniversitäten und aus Heidelberg.

Der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) fördert das Projekt im Rahmen der durch das BMBF finanzierten Förderlinie „Internationalisierung der Lehramtsausbildung“ von September 2019 bis Dezember 2022.


PERSONEN

PROJEKTLEITUNG

BETEILIGTE AKTEURE AN DER UNIVERSITÄT

PARTNERLÄNDER UND -HOCHSCHULEN

CHILE

FRANKREICH


GROSSBRITANNIEN

ITALIEN

LITAUEN

USA

BEITRAG ZUM VERNETZUNGSTREFFEN IN VILNIUS IM DAAD-NEWSLETTER

Dr. Katharina Kunz und Dr. Bettina Kaibach vom Slavischen Institut der Universität Heidelberg berichten im DAAD-Newsletter vom Vernetzungstreffen in Vilnius zur Internationalisierung der Lehrer:innenbildung.